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Studentinnen machen Sprache

Seit Schuljahresbeginn sind in unseren drei fünften Klassen jeweils

Studentinnen in der Doppelsteckung, die unsere Lehrkräfte in der

fachintegrierten Sprachförderung unterstützen. Eine intensive

Wortschatzarbeit mit kooperativen Unterrichtsmethoden ist dabei einer

der Schwerpunkte. Die Studentinnen sind im Deutsch- und tlw. im Fachunterricht mit jeweils 2 Wochenstunden im Jahrgangsteam 5.

Damit wird auch auf Wunsch der Lehrkräfte die erfolgreiche Zusammenarbeit, die zu Beginn des 4. Schuljahres begann, fortgesetzt.



Studentinnen fördern und fordern

Für alle vierten Klassen gibt es ein Angebot zur Sprach- und Leseförderung

("Besserleser"), aber auch ein Angebot für gute Leser ("Vorlesemeister") mit

sprachförderlichen Materialien. Lehramtsstudentinnen, die von der Lehr- und Lernwerkstatt DaZ geschult wurden, sind die Kursleiter dieses beliebten Angebots.



Sprachliches Förderkonzept

Deutsch lernen - nach der Alltagssprache mit Erfolg in die Schulsprache!

Sprache lernen durch lehren!

Mit gelungenen Vorträgen anhand einer Powerpointpräsentation konnten die Schüler des DaZ-Kurses 5.Jg überzeugen.


Zur Integration von Kindern nicht deutscher Herkunftssprache kommt dem „Deutsch als Zweitsprache-Unterricht (DAZ“) eine wesentliche Bedeutung zu.
Um dem Sprachunterricht eine wirkliche Chance zu geben, erfolgreich zu sein, ist es erforderlich, Konzepte über lange Zeit zu erarbeiten, zu überprüfen und den Bedingungen immer wieder anzupassen. Im Laufe der letzten Jahre ist der Anteil von Kindern nicht deutscher Herkunft an der Gottfried-Röhl-Grundschule stark gestiegen. Im Schuljahr 2005/2006 lag er bei 58%.
Bereits der Sprachtest Bärenstark und die neueren Testverfahren Deutsch Plus waren dazu aussagekräftig und zeigten, dass der Bedarf an Sprachförderung erheblich ist und durchaus nicht nur die Kinder nicht deutscher Herkunft betrifft.
Im Rahmen der Sprachförderung findet DAZ nicht als separate Fördermaßnahme statt, sondern muss in jedem Fach, in der Betreuung, in jeder Arbeitsgemeinschaft und bei jeder außerunterrichtlichen Aktivität, die die Schule anbietet, organisiert und durchgeführt werden.
Alle Lehrerinnen und Erzieherinnen müssen daher befähigt werden, Sprachprobleme im Unterricht und in der Betreuung wahrzunehmen und methodisch-didaktisch darauf zu reagieren. Eine Lehrerin besucht regelmäßig die bezirklichen DAZ-Veranstaltungen einschließlich der dazugehörigen Weiterbildungen. Sie berichtet darüber in den entsprechenden Gremien. Eine enge Vernetzung mit der Fachkonferenz Deutsch besteht bereits. Gemeinsam wird hier zum Schwerpunkt Lesen im schulinternen Curriculums gearbeitet.
Für Seiteneinsteiger hat es sich bewährt, spezielle Kurse einzurichten, die teilweise zusätzlich zum Unterricht stattfinden und diese von ausschließlich von speziell weitergebildeten Kollegen durchführen zu lassen.
Zwei Erzieherinnen haben ebenso die spezielle Fortbildung für den DAZ – Bereich besucht und bringen die Kenntnisse in den Betreuungsbereich und die dort regelmäßig stattfindenden Besprechungen ein. Insbesondere in der Schulanfangsphase war es durch die genauere Diagnostik möglich, tatsächlichen Förderbedarf festzustellen, sprachliche Defizite zu benennen und spezielle Sprachförderpläne zu erstellen. Zusätzlich zum Unterricht finden spezielle Hausaufgabenbetreuungen und Vorlese- und Lesestunden durch außerschulische Mitarbeiter statt.
Der Zeitpunkt einer gezielten Sprachförderung muss so früh wie möglich sein, um die Grundschule erfolgreich zu bewältigen und den Kindern eine gute Zukunftsperspektive zu geben. Besondere Ausstattung mit DAZ-Stunden ist daher für die unteren Klassenstufen erforderlich.
Der Bereich DAZ hat in allen Fachkonferenzen in Jahrgangsstufenkonferenzen Eingang gefunden und wird im Rahmen des Schwerpunkts Lesen des schulinternen Curriculums an Bedeutung steigen. In jeder Jahrgangsstufenkonferenz existiert ein/e „DAZ-Spezialist/in“.
Im Fachunterricht werden die notwendigen Sprachkompetenzen verstärkt durch spezielle Medienangebote, zur Verfügung stellen von Rahmenbedingungen wie Teilungsstunden und niedrigeren Frequenzen und dem allgemeinen Unterrichtsprinzip, Sprache handelnd zu begreifen. Große Unterstützung findet die Förderung der Sprachkompetenzen durch die Zusammenarbeit mit der Einrichtung FIPP-Treff, in der die Kinder handelnd, sachorientiert und selbst bestimmt den Zugang zur deutschen Sprache finden.
Um auch den Eltern einen niedrigschwelligen Zugang zur deutschen Sprache anzubieten, finden an der Gottfried-Röhl-Grundschule bereits seit vielen Jahren Elternsprachkurse der Volkshochschule statt, die mit Interesse genutzt werden.

Mehr kann man im Schulprogramm   erfahren.

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